Wer eine Arbeit leistet, freut sich, wenn er die Ergebnisse seiner Mühen in den Händen halten darf. Das gilt vor allem, wenn man ein Buch gesetzt hat. Eigentlich selbstverständlich, oder?

Ich hätte gerne ein Belegexemplar

Deshalb sage ich zu meinen Kundinnen und Kunden in der Regel: Über ein Belegexemplar würde ich mich sehr freuen. (Ich müsste das gar nicht sagen. Ich erwarte es, es gehört einfach dazu!)

Wenn ich ein Angebot abgebe, schreibe ich es in den Angebotstext mit hinein.

Leider bekomme ich sehr häufig keins. Nicht einmal auf Nachfrage!

Ich erinnere mich noch gut an das Sachbuch Giardien? Nein Danke! Ich habe es Ende 2017 gesetzt, der Satz war ziemlich anspruchsvoll. Die Autorinnen hatten diverse Änderungswünsche, die ich brav und zuverlässig erfüllt habe.

Das Buch ist scheinbar auch ein Erfolg geworden, wie man an den Kundenmeinungen sehen kann.

Doch ein Belegexemplar? Habe ich bis heute nicht erhalten! Selbst auf Nachfrage nicht. Das frustriert mich.

Pfefferbüchse und Pfad des Lao Chen

Auch für Lily Ashby habe ich gerne gearbeitet, zum zweiten Mal inzwischen schon. Sie ist eine begabte Autorin und hat bisher zwei Bücher veröffentlicht: einen Western und eine in Asien angesiedelte, wunderschön mystische Geschichte. Beide Titel habe ich offenbar zur Zufriedenheit der Autorin gesetzt und auch die Leserinnen und Leser mögen Lilys Bücher ganz offenbar. (Ich mag sie auch.)

Doch mal ein physisches Exemplar in der Hand halten dürfen? Belegexemplare? Fehlanzeige.

Allerdings habe ich hier noch nicht nachgehakt. Das werde ich wohl gerne mal tun.

Der Teufel lockt mit roten Rosen und Puzzle der Liebe

Sehr gefreut habe ich mich über die Titel meines geschätzten Auftraggebers Egon F. Freiheit. Er ist ein erfahrener Autor. Seine Romane „Der Teufel lockt mit roten Rosen“ und „Puzzle der Liebe“ lesen sich spannend und kurzweilig.

Bei Herrn Freiheit habe ich prompt meine Belegexemplare erhalten.

Er fragte freundlicherweise sogar nach, ob ich das neuste Buch schon erhalten hätte. Ich hatte es und der Satz war gut geworden! Danke!

In den Spuren Buddhas und Gandhis

Martin Bauschke ist ein gestandener Autor und eins seiner letzten Bücher entstand in meinem Satzstudio. Martin hat es raffiniert angezettelt. Er hat mich zum Frühstück eingeladen und will mir bei dieser Gelegenheit das Buch übergeben.

Der Haken: Martin wohnt in Berlin, ich komme aus der Uckermark und habe sehr wenig Zeit. Insofern liegt es wohl an mir, dass ich bisher kein Exemplar in den Händen halten darf.

 

Na, ich bleibe dran. Offenbar bin ich manchmal selber dran schuld, wenn ich kein Belegexemplar bekomme.